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Bilder als wichtige Elemente im professionellen Webdesign

Bilder sind in digitalen Medien mehr als nur Dekoration. Sie helfen dabei, Inhalte sichtbar und verständlich zu machen. In diesem Artikel erfahren Sie, was Bilder genau sind, welche Arten es gibt und wie Sie Fehler vermeiden. So können Sie Bilder gezielt einsetzen und deren Wirkung besser einschätzen.

Einführung

Bilder sind wesentliche Bestandteile in der digitalen und analogen Kommunikation. Sie vermitteln Informationen, Gefühle und Botschaften oft schneller als Text. Durch ihre visuelle Wirkung können sie wichtige Inhalte hervorheben oder das Interesse von Nutzer:innen wecken. In der Praxis wird allerdings häufig falsch oder unbedacht mit Bildern umgegangen. Dies kann dazu führen, dass die Bilder ihre Funktion verfehlen oder sogar verwirrend wirken.

Dieser Artikel bietet Ihnen eine klare Orientierung, wie Sie Bilder im Webdesign und Branding sachlich verstehen und gezielt einsetzen können. Er richtet sich an Einsteiger:innen und Entscheider:innen, die typische Fehler vermeiden möchten und eine fundierte Basis zum Thema suchen.

Definition & Begriffserklärung

Der Begriff „Bild“ umfasst jede visuelle Darstellung, die Informationen transportiert. Dazu zählen Fotografien, Grafiken, Illustrationen und Diagramme. Bilder können realistisch oder abstrakt sein und unterschiedliche Stile besitzen.

Im Zusammenhang mit Bildern werden Begriffe wie Bildsprache und Bildstil verwendet. Die Bildsprache beschreibt, wie visuelle Mittel zusammenwirken, um eine bestimmte Wirkung oder Botschaft zu erzeugen. Dazu gehören Komposition, Farbwahl, Licht und Perspektive. Der Bildstil bezeichnet eher die konkrete Gestaltungsart, zum Beispiel minimalistisch, fotorealistisch oder zeichnerisch.

Wichtige Elemente / Bestandteile

Ein Bild besteht aus verschiedenen Elementen, die dessen Wirkung prägen. Dazu zählen das Motiv, die Farbgebung, der Kontrast, die Bildkomposition und der Kontext, in dem es verwendet wird.

Das Motiv ist der zentrale Inhalt des Bildes. Es sollte klar und passend zur Botschaft sein. Farben beeinflussen die Stimmung und können Aufmerksamkeit lenken. Die Komposition beschreibt die Anordnung der Bildelemente, die den Blick der Betrachtenden führen und das Bildverständnis erleichtern können.

Zudem ist die technische Qualität entscheidend. Eine geeignete Auflösung und das passende Datei-Format sorgen für gute Darstellung und schnelle Ladezeiten. Bilder sollten barrierefrei sein, also zum Beispiel mit Alternativtexten versehen werden, damit alle Nutzer:innen die Informationen erhalten.

Typische Fehler bei der Bildnutzung

Häufig werden Bilder ohne klare Abstimmung auf den Inhalt oder die Zielgruppe ausgewählt. Dies kann dazu führen, dass die Bildauswahl die gewünschte Botschaft nicht unterstützt oder sogar widerspricht. Überladene Bilder oder zu große Dateien können die Ladezeit einer Seite negativ beeinflussen.

Ein weiterer Fehler ist die mangelnde Berücksichtigung der Barrierefreiheit. Ohne Alternativtexte sind Bilder für Nutzer:innen mit Sehbeeinträchtigung nicht zugänglich. Auch die unklare Urheberrechtslage kann Probleme verursachen, wenn Bilder ohne Genehmigung verwendet werden.

Best Practices bei der Bildauswahl und -nutzung

Wählen Sie Bilder gezielt und prüfen Sie, ob sie zur kommunizierten Botschaft passen. Achten Sie auf eine klare Bildsprache, die zur Marke und zum Kontext passt. Nutzen Sie eine konsistente Bildästhetik, um den Wiedererkennungswert zu steigern.

Verwenden Sie technisch optimierte Bilder, die schnell laden und auf allen Endgeräten gut aussehen. Denken Sie an die Barrierefreiheit, indem Sie informative Bildbeschreibungen in Form von Alternativtexten ergänzen. Prüfen Sie die rechtliche Situation und nutzen Sie vorzugsweise lizenzfreie oder eigens erstellte Bilder.

Qualität und technische Aspekte von Bildern

Für den erfolgreichen Einsatz von Bildern im Web ist die technische Qualität entscheidend. Ein unscharfes oder verpixeltes Bild mindert die Professionalität Ihrer Website und kann Besucher abschrecken. Achten Sie deshalb stets auf die optimale Auflösung und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dateigröße und Bildqualität. Zu große Dateien verlängern die Ladezeit erheblich, während zu kleine Dateien eine schlechte Darstellungsqualität verursachen.

Das richtige Dateiformat stellt zudem eine wichtige Entscheidung dar. Rasterformate wie JPEG und PNG eignen sich gut für Fotos und detailreiche Darstellungen, während Vektorformate (z. B. SVG) ideal für Logos und Icons sind, da sie ohne Qualitätsverlust skalierbar sind. Animationen können als GIF oder moderne Formate wie WebP realisiert werden.

Für barrierefreie Webangebote sind zudem aussagekräftige Alternativtexte (“alt”-Attribute) unabdingbar. Diese ermöglichen es Screenreadern, Bilder für Nutzer:innen mit Sehbehinderungen verständlich zu machen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Alternativtexte präzise, aber knapp die Funktion oder den Inhalt des Bildes beschreiben.

Richtige Bildauswahl: Zielgerichtet und konsistent

Bei der Auswahl von Bildern sollten Sie zunächst Ihre Zielgruppe und die Botschaft im Blick behalten. Nicht jedes Bild passt zu jedem Kontext. Eine konsistente Bildsprache trägt wesentlich zur Stärkung des Corporate Designs bei und erzeugt Wiedererkennungseffekte. Dabei sollten Sie vermeiden, wahllos Plattformbilder oder generische Stockfotos zu verwenden. Individuell erstellte oder sorgsam ausgewählte Bilder wirken authentischer und schaffen Vertrauen.

Häufige Fehler sind überladene oder unpassende Bildmotive, die von der Kernbotschaft ablenken. Überlegen Sie immer: Unterstützt dieses Bild das gewünschte Ziel, oder verwässert es die Aussage? Es empfiehlt sich, visuelle Hierarchien zu berücksichtigen, indem wichtige Bilder prominent platziert werden, während unterstützende Darstellungen dezenter bleiben.

Typische Fehler im Umgang mit Bildern

  • Verwendung von Bildern ohne ausreichende Nutzungsrechte oder Lizenz, was zu rechtlichen Problemen führen kann.
  • Ignorieren von responsivem Design: Bilder, die nicht für verschiedene Bildschirmgrößen optimiert sind, beeinträchtigen die Nutzererfahrung auf mobilen Geräten.
  • Zu starke Kompression, die Bilddetails und Farbtiefe vernichtet und damit die visuelle Attraktivität mindert.
  • Fehlende Bildbeschreibung und mangelhafte Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen.
  • Unpassende Farbwahl, die das Bild unharmonisch oder schwer lesbar macht.
  • Zu häufige oder unkontrollierte Nutzung von Animationen oder bewegten Bildern, die ablenken und irritieren.

Durch die Beachtung dieser technischen und gestalterischen Aspekte sowie bewusste Auswahl und Rechteklärung stellen Sie sicher, dass Ihre Bilder effektiv kommunizieren und Ihr digitales Angebot professionell wirken lassen.

Zusammenfassung / Fazit

Bilder sind unverzichtbare Mittel in der visuellen Kommunikation und im Webdesign. Ihre Wirkung entsteht durch Kombination aus Motiv, Gestaltung, technischer Qualität und Kontext. Eine bewusste Auswahl und der richtige Umgang mit Bildern unterstützen die Nutzerführung und das Markenbild.

Typische Fehler wie unpassende Bilder, zu große Dateien oder fehlende Barrierefreiheit lassen sich durch systematische Überprüfung vermeiden. Fragen Sie sich bei der Bildnutzung stets, ob das Bild die gewünschte Botschaft klar und freundlich vermittelt und technisch geeignet ist. So erhöhen Sie die Qualität Ihres Auftritts und die Zufriedenheit der Nutzer:innen.