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Welches ContentManagementSystem sollten Einsteiger und Entscheider wählen

Holzwürfel mit CMS
Viele stehen vor der Frage, welches Content-Management-System (CMS) für ihre Website am besten geeignet ist. Die Wahl wirkt auf den späteren Erfolg und die Bedienbarkeit der Website. In diesem Artikel erklären wir die Grundlagen, wichtige Begriffe und zeigen, wie Sie typische Fehler vermeiden. So erhalten Sie eine klare Orientierung für Ihre Entscheidung.

Einführung

Das Content-Management-System, kurz CMS, ist die Grundlage für das Verwalten von Inhalten einer Website. Es erlaubt, Texte, Bilder und andere Inhalte ohne tief gehende Programmierkenntnisse zu bearbeiten. Die Wahl des richtigen CMS ist deshalb eine wichtige Entscheidung. Sie wirkt sich auf die Bedienung, die Flexibilität und oft auch auf die Kosten aus.

In der Praxis gibt es viele verschiedene CMS. Einige sind beliebt bei Einsteigern, andere sind auf komplexe Projekte oder Online-Shops ausgerichtet. Wir zeigen, welche Kriterien für die Auswahl zentral sind und wie Sie typische Fehler vermeiden können.

Definition & Begriffserklärung

Ein CMS ist eine Software, die Ihnen das Erstellen, Ändern und Verwalten von digitalen Inhalten ermöglicht. Meist läuft das System auf einem Webserver und wird über einen Webbrowser bedient. Es trennt den Inhalt von der Darstellung, so dass Texte und Bilder unabhängig vom Design gespeichert werden.

Wesentliche Begriffe rund um CMS sind:

  • Frontend: Der Teil der Website, den Besucher sehen.
  • Backend: Die Verwaltungsoberfläche für Redakteure und Administratoren.
  • Templates: Vorlagen für das Design und die Struktur der Seiten.
  • Plugins/Erweiterungen: Module, die Funktionen hinzufügen (z. B. Formulare oder Kalender).

Diese Trennung und Erweiterbarkeit ist ein Kennzeichen von CMS.

Wichtige Elemente / Bestandteile

Ein gutes CMS bringt mehrere zentrale Elemente mit:

1. Benutzerverwaltung: Es gibt Rollen (z.B. Administrator, Redakteur) mit unterschiedlichen Rechten. So kann man die Arbeit aufteilen und die Sicherheit erhöhen.

2. Medienverwaltung: Fotos, Videos und Dokumente werden übersichtlich gespeichert und können einfach in Seiten eingebunden werden.

3. Versionierung: Änderungen an Inhalten lassen sich nachvollziehen und bei Bedarf rückgängig machen.

4. Anpassbares Design: Templates und Themes sorgen dafür, dass die Seite dem gewünschten Stil entspricht. Diese können Sie auswählen oder selbst erstellen.

5. Erweiterbarkeit: Plugins oder Module fügen Funktionen hinzu, die in der Grundinstallation nicht enthalten sind.

6. Mehrsprachigkeit: Für internationale Projekte sollte das CMS mehrsprachige Inhalte unterstützen.

Diese Bausteine helfen, die Website gut und sicher zu verwalten.

Typische Fehler bei der CMS-Wahl

Viele machen den Fehler, sich nur am Namen oder der Popularität eines CMS zu orientieren. Dabei passen manche Systeme nicht zu den eigenen Anforderungen. Typische Fehler sind:

  • Wahl eines zu komplexen Systems, obwohl einfache Bedienung gefordert ist.
  • Technische Anforderungen oder Hosting-Möglichkeiten nicht berücksichtigen.
  • Unterschätzung des Pflegeaufwands und der benötigten Ressourcen.
  • Fehlende Erweiterbarkeit für spätere Funktionen.
  • Übersehen der Sicherheitsaspekte und Updates.

Diese Fehler führen oft zu Frust, hohen Kosten oder mangelhafter Website-Qualität. Planen Sie deshalb sorgfältig und prüfen Sie Ihre Ansprüche.

Best Practices bei der Entscheidung

Gehen Sie Schritt für Schritt vor, um ein passendes CMS zu finden:

1. Definieren Sie die Anforderungen an die Website: Welche Inhalte, welche Funktionen, wie häufig Updates?

2. Prüfen Sie die Bedienbarkeit und das Backend, am besten mit Testzugängen oder Demo-Versionen.

3. Vergleichen Sie die verfügbaren Systeme hinsichtlich Flexibilität, Sicherheit und Support.

4. Beachten Sie die Kosten für Hosting, Erweiterungen und Betreuung.

5. Fragen Sie nach Erfahrungen in Ihrer Branche oder holen Sie Empfehlungen ein.

Diese Schritte helfen, eine fundierte Wahl zu treffen und spätere Probleme zu vermeiden.

Kriterien zur Auswahl eines CMS

Bei der Wahl des passenden CMS sollten Sie neben Benutzerfreundlichkeit und Funktionsumfang auch langfristige Aspekte berücksichtigen. Dazu gehört insbesondere die Community-Größe und die Häufigkeit von Updates. Eine lebhafte Entwicklergemeinde sorgt für regelmäßige Sicherheitsupdates, neue Funktionen und schnelle Fehlerbehebungen. Werden diese Aspekte vernachlässigt, kann Ihre Website im Ernstfall Sicherheitsrisiken ausgesetzt sein oder technisch schnell veralten.

Ebenso wichtig ist die Flexibilität des CMS. Je nachdem, ob Sie nur eine einfache Präsentationsseite oder eine komplexe Website mit individuellen Funktionen planen, müssen die Erweiterungsmöglichkeiten und Anpassbarkeit unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche CMS bieten spezielle Module für etwa Online-Shops, mehrsprachige Websites oder umfangreiche Medienverwaltung, andere hingegen sind eher leichtgewichtig und setzen auf externe Erweiterungen.

Ein weiterer Entscheidungsfaktor ist die Hosting-Anforderung: Nicht jedes CMS läuft auf jedem Webserver oder benötigt dieselbe Serverumgebung. Möchten Sie etwa ein CMS auf einem günstigen Shared-Hosting betreiben, sind Systeme mit geringem Ressourcenverbrauch sinnvoll. Bei individuellen Hosting-Lösungen oder Servern mit Root-Zugriff können Sie komplexere Systeme flexibler einsetzen.

Typische Fehler beim CMS-Einsatz ergeben sich oft daraus, dass die künftige Nutzung nicht klar definiert wurde. Häufig installiert man ein CMS, das viele Funktionen verspricht, nutzt diese aber gar nicht oder stellt fest, dass wichtige Features fehlen. Daher empfiehlt es sich, vor der Auswahl eine kleine Bedarfsanalyse durchzuführen. Fragen Sie sich beispielsweise:

  • Wer wird die Website pflegen und wie technisch versiert sind diese Personen?
  • Wie oft werden Inhalte aktualisiert?
  • Sollen mehrere Benutzer mit unterschiedlichen Rechten arbeiten?
  • Wird eine mehrsprachige Website benötigt?
  • Sollen Drittanbieter-Systeme wie CRM oder Newsletter eingebunden werden?
  • Sind besondere Sicherheitsanforderungen vorhanden, etwa bei personenbezogenen Daten?
  • Wie hoch ist das Budget für die langfristige Wartung und Entwicklung?

Durch solche Überlegungen passen Sie das CMS gezielt an Ihre Anforderungen an und vermeiden spätere Beschränkungen oder Mehraufwand. Bedenken Sie außerdem, dass kein CMS alle Anforderungen vollständig erfüllen kann – oft ist ein Abwägen verschiedener Kompromisse notwendig, um eine ausgewogene Lösung zu finden.

Zusammenfassung / Fazit

Die Wahl des richtigen Content-Management-Systems ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Website. Entscheidend sind Ihre Anforderungen an Bedienbarkeit, Funktionalität und Pflege. Vermeiden Sie typische Fehler wie unpassende Systemwahl oder Vernachlässigung von Sicherheitsfragen. Nutzen Sie klare Kriterien und prüfen Sie unterschiedliche Systeme sorgfältig. So schaffen Sie eine gute Basis für Ihre Website, die flexibel und nutzerfreundlich ist.